Springintgut – Posten 90

Springintgut – Posten 90
Pingipung 04
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Manche Platten sind untrennbar mit den Orten ihrer Entstehung verbunden. „Posten 90“ ist so ein Fall, denn hierbei handelt es sich um die Adresse eines Hauses im Lüneburger Wilschenbruch, in das Andreas Otto kurz vor Beginn der Arbeit an diesem Album zog. Neben Heidschnucken vor der Tür, einer handvoll Jogger und einer wenig frequentierten Regionalbahn, bleibt es dort ungemein ruhig, was der Musik Springintguts überaus zu Gute gekommen ist. Die kompositorischen Strukturen sind ausgefeilter als auf der ersten EP und strotzen nur so vor rhythmischen Schichtungen. Die Melodiebögen klingen reifer, und ab und an spannt ein melancholisch gestimmtes Cello den Bogen zu Ottos musikalischer Sozialisation.

Reviews

„Alles quietscht, juchzt, hüpft und springt. So wie Herr Springintgut bei seinen Konzerten. Kaufen, auflegen und vorne sein.“ (de:bug)

„Komplexe Sounds, die gleichzeitig und von Unterschiedlichem sprechen.“ (Intro)

„Kleine Melodien werden mit der akustischen Giesskanne grossgezogen. [...] Ein aktiver Horchposten!“ (das dosierte leben)

„Springintgut lässt die Beeps und Clonx hüpfen, verscheucht das Böse aus Autechre oder Aphex Twin und klingt manchmal wie eine niedliche Augabe der Mouse on Mars, kann aber auch richtig losrocken (Abbr. Dec.)“ (gig)

„Flüchtiges Arrangement trifft hier auf zuckrig-entspannte Popmelodie, sanfte Klangfläche legt sich über mitunter hektische, stets jedoch um das Angenehme bemühte Schnipselbeats. Hier kommt Elektronika, die sich um die kleine Melodie herum aufbaut, sie höchhält und um sie tanzt.“ (Tonspion)

„'Posten 90' ist sowohl Pingipungs als auch Springintguts erstes Album. Und darauf finden sich Cello und Glockenspiel, süß-verquere Schlammpeitziger-Melodien, dieses stolpernde Quäken von Mouse on Mars sowie eben ab und an auch mal eine präsente, wenn auch meist ein bisschen ungerade Bassdrum.“ (Spex)

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