
Endlich wieder ein klassisches Electronica Album auf Pingipung! Und das auch noch von einer Klassiker Band: Bereits seit Anfang des Jahrzehnts veröffentlicht das in Hamburg und Berlin ansässige Duo Iso68 fantastische Musik. Je nach Zählweise ist „Space Frames“ bereits ihr drittes oder sogar fünftes Album. Trotzdem ist die Platte weit davon entfernt, ein bestenfalls souveränes Alterswerk zu sein. Die Spielfreude der Band zeigt sich schon am bloßen Tempo der Lieder: Waren ihre früheren Platten oft gediegen und manchmal gar theatralisch, gehen neue Stücke wie „Parabol“ oder „The Great Punster“ forciert nach vorn. Dennoch springt einen dieses Album nicht an. Es will in Ruhe gehört werden und entfaltet seine wahre Größe erst mit der Zeit. Die hat sich das Duo auch beim Aufnehmen genommen und geschlagene vier Jahre mit Gastmusikern wie dem Schlagzeuger Andreas Haberl (The Notwist, Masha Qrella) oder dem Kontrabassisten Johannes Huth an den Stücken gearbeitet. Eine Zeit, die sich ausgezahlt: Iso68 sind auf „Space Frames“ vielleicht besser denn je.
„Faszinierend auf ganzer Länge.“ (Intro)
„Wie weiches Schmirgelpapier legt sich der Besen-Jazz über alle kleinen Grabbelsounds bei Iso68.“ (de:bug)
„Kann Kunst schön sein? Gerhard-Richter-Hasser bejahen dies sicherlich. Und iso68-Verachter dürften ihnen beipflichten. Denn das fünfte Album des (..) Duos Iso68, Space Frames, ist kunstvoll und wunderschön.“ (teleschau)
