Springintgut

Springintgut

Hinter dem Projekt mit dem seltsam fröhlichen Namen verbirgt sich der Cellist und Schlagzeuger Andreas Otto. Seit 2002 veröffentlicht Springintgut lebhafte, melodiöse Elektronika, zunächst auf Pingipung, dann auf dem Berliner Label City Centre Offices. Ausgebildet als klassischer Musiker, war Otto von Anfang an unzufrieden mit den limitierten Möglichkeiten, elektronische Musik live umzusetzen und suchte nach neuen Wegen, Klänge und Patterns in Echtzeit zu generieren und zu spielen. Zunächst betrat er die Konzertbühnen deshalb unter anderem mit einem aus Büchern und Kontaktmikrophonen selbst gebastelten Schlagzeug. Heute tritt Springintgut mit einem modifizierten Cello und einem Videospiel-Joypad als Klang-Controller auf und wird oft vom Gitarristen Jan Drees begleitet. Seine aus der eigenen künstlerischen Praxis motivierte Forschung nach alternativen Interfaces, für die er einige Stipendien des STEIM in Amsterdam erhalten hat, mündet derzeit in eine Doktorarbeit an der Uni Lüneburg. Neben Film- und Theatermusiken und Remixen für u.a. Schlammpeitziger vertont er im Duo mit Jan Drees (Git.) in Kinoaufführungen Stummfilme wie „Der letzte Mann“, „Metropolis“ und „Streik“. Auch auf den Label-Kompilationen Kami Eins, Pingipung plays: the Piano und Pingipung blows: the Brass finden sich seine Werke.

Releases

Springintgut

Posten 90 (2004)

Springintgut

Springintgut EP (2003)

Live

12.11.09: Hyderabad, Indien (Hyderabad Dance Festival): Live cello zur Tanzperformance ()else

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